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"DER ZAHN DER ZEIT"

WAS TUN, WENN DIE FUNKTIONS-JACKE SICH SCHON BEIM KLEINSTEN NIESELREGEN KLAMM ANFÜHLT?

BEI SCHMUDDELWETTER DRINNEN BLEIBEN? KOMMT NICHT IN FRAGE! WENN DIE FUNKTIONSKLEIDUNG NICHT MEHR WASSERABWEISEND IST, MUSS MAN NICHT GLEICH DEN KOPF IN DEN SAND STECKEN. BESSER IST, MAN LÄSST ES ERST GAR NICHT SO WEIT KOMMEN UND WÄSCHT UND IMPRÄGNIERT SEINE OUTDOORKLEIDUNG REGELMÄSSIG. DENN SELBST WASSERDICHTE MATERIALIEN AN SCHUHEN WIE GORE-TEX, TEXAPORE ODER DERMIZAX KÖNNEN VERSAGEN, WENN MONATELANG DER SCHMUTZ AN IHNEN KLEBT.

In der Pflegeanleitung, die viele gerne abschneiden, stehen wichtige Hinweise. An diese hält man sich am besten, da sonst die Haltbarkeit der Kleidung beeinträchtigt ist.

Generell sollte man Funktionskleidung wie etwa Jacken nur so oft wie nötig und so selten wie möglich waschen. Das gilt nicht für Wandersocken oder Funktionsunterwäsche, die kann man nach einer Trekkingtour bedenkenlos in die Trommel werfen. Gerade bei Outdoor-Kleidung darf man bei der Temperaturangabe im Wannensymbol des Etiketts keine Ausnahmen machen, damit die schützende Membran nicht zerstört wird. Um die Lebensdauer der Imprägnierung zu verlängern, gibt es spezielle Waschmittel wie beispielsweise Pro Wash von Fibertec, Multi Wash von McKINLEY oder Tech Wash von Nikwax. Sie eigenen sich prima für Softshell-Bekleidung und andere wasserdichte, atmungsaktive Membranen.

Damit nach dem Waschen auch wirklich alle Waschmittelreste beseitigt werden, kann man zur Sicherheit einen Extraspülgang einplanen. Schließlich wollen wir für unseren nächsten Schlechtwetterausflug eine Jacke, bei der das Wasser bis zum letzten Tropfen abperlt.

Schon gewusst? Der Schleudergang tut Funktionsjacken und -hosen gar nicht gut. Softshells kann man hingegen meist kurz mit 600 Umdrehungen anschleudern. Nach dem Waschen die Bekleidung einfach in der Dusche aufhängen. Ist sie dann nicht mehr tropfnass, für eine Stunde mit „Schontrocknen“ in den Trockner packen, denn Wärme verstärkt den Imprägnierungseffekt.

Natürlich nur, wenn das Etikett es nicht verbietet.


Quelle: Sportlife AUSGABE: 12/01 2016/2017 // Text: Tessa Renz


 

// GESUNDHEIT & ERNÄHRUNG

"ALLES SO SCHÖN BUNT"

ROT, GELB, GRÜN, BLAU – FARBEN UMGEBEN UNS ÜBERALL. UND DOCH IST VIELEN NICHT BEWUSST, WIE STARK SIE UNS BEEINFLUSSEN. RICHTIG EINGESETZT KÖNNEN SIE SOGAR GLÜCKLICH MACHEN!

FARBEN LÖSEN BEI UNS ASSOZIATIONEN AUS. ENTSPRECHEND VIELFÄLTIG SIND DIE BEMÜHUNGEN – VON DER WERBUNG BIS ZUR FARBTHERAPIE –, SICH DIESE ASSOZIATIONEN ZUNUTZE ZU MACHEN. WOHLBEFINDEN, GENUSS, FREUDE ... ALL DIESE STIMMUNGEN LASSEN SICH DURCH FARBEN BEEINFLUSSEN.
Farben sind keine Eigenschaften irgendwelcher Gegenstände, sondern sie sind Interpretationen des Gehirns und der Tatsache geschuldet, ob langwelliges oder kurzwelliges Licht auf die Netzhaut fällt. Jede Farbe besitzt eine für sie typische Wellenlänge und Energie und hat deshalb eine andere Wirkung auf unseren Körper und unsere Psyche.

 

  • ROT

Rot steht für das Feuer, die Liebe, Leidenschaft, Vitalität und Energie, aber auch für Zorn. Rot regt den Kreislauf an, den Stoffwechsel, das Immunsystem und den Appetit. Studien haben gezeigt: In einem roten Kleid wirken Frauen sexy und werden als selbstbewusst eingeschätzt. Auch im Sport strahlt rote Kleidung Dominanz aus (siehe Grafik), und die Trikotfarbe vieler Top-Fußballvereine ist Rot.

 

  • BLAU

Blau hingegen wirkt kühlend, beruhigend, vermittelt Ruhe und Vertrauen. Diese Farbe wirkt schmerzlindernd, bremst die Adrenalin-Ausschüttung, der Puls wird langsamer, Muskeln entspannen sich. Blau sorgt für Entspannung und kann als Wandfarbe bei Schlafstörungen helfen. Hellblaues Licht hilft beim Lernen, den Auslöser dafür kennt die Wissenschaft erst seit 2002.  

 

  • ORANGE UND GELB

Orange ist die Farbe der Lebensfreude und der Kreativität. Sie kann das Nervensystem stärken und ist dadurch eine Hilfe in Stresssituationen. Ein Tipp fürs Ess-/Wohnzimmer: Orange fördert die Kommunikation und Geselligkeit. Auch Gelb macht gesellig und hebt die Laune. Die Farbe der Sonne steht für Optimismus und Freude. Warum beim nächsten Workout also nicht mal auf ein gelbes Top setzen?

 

  • WEISS

Weiß ist Symbol der Klarheit, Reinheit, Unschuld und Eleganz. Es hellt Räume auf und belebt. Im Sport ist Weiß die Farbe des Tennis (auch wenn nur noch in Wimbledon die Regel gilt, dass 90 Prozent der Spielkleidung weiß sein müssen). In Krankenhäusern stellte man schon vor vielen Jahren fest: Weiß wirkt nicht nur rein, sondern auch ermüdend, denn es blendet. Deshalb wurde es im OP durch blaugrüne Stoffe ersetzt.

 

  • GRÜN

Grün kann helfen, die Konzentration und das Denken zu aktivieren. Es ist die Farbe der Natur, die beruhigt und harmonisiert. Es sorgt auch in Räumen für Sicherheit und Kreativität. Andererseits ist intensives Grün eine Warnfarbe, zeigt Giftiges an.  Wir erinnern uns: Bei den Olympischen Spielen in Rio war das  unappetitlich eingefärbte Wasser des Sprungbeckens in aller Munde.

 


Quelle: Sportslife Ausgabe 12/01 2016/2017  //  Text: Christina Schaffrath


 

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