Produkttest: 
SALOMON SENSE PRO MAX

Unsere SALOMON SENSE PRO MAX Gewinnerin hat getestet, lest Ihren Testbericht zu den neuen Salomon Trailrunning Modellen hier:

Vor einiger Zeit hatte ich mich für den Produkttest der Trailschuhe SALOMON SENSE PRO MAX und SALOMON SENSE MARIN auf der Facebook Seite von Intersport Hübner beworben. Eigentlich schon in Vergessenheit geraten und für meinen geplanten Supermarathon über 73,5 km und ca. 1850 HM am Rennsteig extra ein paar neue Trailschuhe gekauft und auch schon eingelaufen, kam plötzlich die Zusage. Die Freude war natürlich groß. Jetzt musste ich mich nur noch für einen der beiden Schuhe entscheiden. Glücklicherweise war ich schon im Vorfeld beim Trail Running Workshop von Salomon in Dresden mit Ulf Kühne den sowohl den SALOMON SENSE PRO MAX als auch den SALOMON SENSE MARIN gelaufen. Somit viel die Entscheidung für mich nicht schwer. Ich wurde also Produkttester für den SALOMON SENSE PRO MAX. Da meine Schuhe allerding frühestens vier Tage vor dem Rennsteig eintreffen sollten, was für einen Lauf von über 70 km mit fast neuen Schuhen nicht möglich gewesen wäre, hat mir Ulf Kühne eines seiner Testschuhe überlassen und somit konnte ich den Test schon eher beginnen und dem Rennsteig stand nichts mehr im Wege. Vielen lieben Dank noch einmal an Ulf!

Da ich mir auch im Vorfeld schon ein Outfit von Salomon für den Rennsteig zugelegt hatte, kam für mich nur die Farbe Fair Aqua in Frage. Man kann bei Salomon alles farblich gut abstimmen. Was mich als Frau natürlich besonders freut. Der Schuh sieht nicht nur auf den ersten Blick toll aus, sondern ist auch perfekt verarbeitet und ist mit seinen ca. 250 g ein echtes Leichtgewicht. Man merkt ihn kaum an den Füßen.

Die Passform ist sehr komfortabel, man hat genügend Platz im Schuh und trotzdem einen sehr guten Halt. Auch die Ferse sitzt fest im Schuh ohne zu reiben. Trotz der relativ hohen Sohle hat man einen guten Bodenkontakt. Das Schnellschnürsytem von SALOMON ist auch bei diesem Schuh vorhanden. Das Schnürsystem verstaut man in einer kleinen Tasche auf der Zunge des Schuhes. Für mich stellte sich allerdings die Frage, wie befestige ich den Zeitnahme Chip am Schuh. Es standen zwei Varianten zur Auswahl. Entweder mit Klettband oder Kabelbinder am Schnürsystem oder mittels Fußband am Knöchel. Ich entschied mich für die zweite Variante. Allerdings war ich damit auch nicht ganz glücklich. Für eine gute Belüftung, vor allen Dingen an wärmeren Tagen, sorgt das Mesh Material. Aber auch auf der langen Strecke war ich dafür sehr dankbar.

Die ersten Testläufe absolvierte ich in Dresden im Prießnitzgrund. Die ca. jeweils 12 km lange Strecke führte mich durch den Wald mit leichten Steigungen und kleineren Downhills sowie teilweise auch sandigen Boden. Der Schuh bot mir genügend Halt und Gripp. Aber auch einen kurzen Trainingslauf als Intervalltraining auf dem Elberadweg hat der Schuh gut überstanden. Ich hatte keinerlei Probleme mit dem Asphalt und konnte meine normale Geschwindigkeit abrufen. Dem Rennsteiglauf stand in Bezug auf Schuhe nun nichts mehr im Wege und ich hatte ein gutes Gefühl für den Schuh. Allerdings änderte sich das ziemlich schnell.

Der Rennsteiglauf hat von normalen breiten Waldwegen, Schotterpisten, Asphaltstraßen, Sand, Wurzeln und Steinen alles zu bieten. Allerdings weniger alpin, dafür kann ich mir den Schuh nicht gut vorstellen. Durch den starken Regen am Abend zuvor war die Strecke teilweise schlammig und nass. Trotzdem hatte ich die gesamte Zeit einen guten Gripp und konnte die Anstiege und teilweise steilen Downhills ohne zu rutschen absolvieren. Ich hatte keinerlei Probleme im Zehenbereich oder mit Blasen. Wo ich sonst mit anderen Schuhen trotz der richtigen Größenwahl oft mit blauen Zehen zu kämpfen habe. Einzig und allein war mein Problem das Schnellschnürsystem. Damit bin ich an diesen Tag absolut nicht klargekommen. Entweder waren die Schuhe zu locker oder zu fest. Beim Downhill lockerte sich das Schnürsystem oft und so zog ich es zu fest. Was mir am Ende der Laufzeit mit immer schwerer werdenden Beinen Schmerzen auf dem Fußrücken verursachte. In den Trainingsläufen hatte ich damit absolut kein Problem. Die 6mm Sprengung ist für diesen Lauf vollkommen ausreichend und trotz der relativ hohen Sohle hatte ich immer ein gutes Laufgefühl.

Mein Fazit: Der Schuh hat mich prinzipiell gut ins Ziel beim Supermarathon am Rennsteig begleitet. Am Schnürsystem muss ich für mich noch etwas arbeiten, um diese Beschwerden zukünftig auszuschließen. Auf den nächsten Läufen im Wald wird der Schuh auch weiterhin mein Begleiter sein. Jetzt kann ich ja auch endlich meinen eigenen Schuh einlaufen.

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